In der heutigen Einsatzübung wurden wir alarmiert, nachdem ein herrenloses Kajak im Bereich des Stausees der Bolgenach entdeckt worden war.
Im Zuge der Erkundung stellte sich heraus, dass einer der Kajakfahrer nach einer Steilstufe zwischen Felsen eingeklemmt worden war und sich dabei Verletzungen an Hüfte und Bein zugezogen hatte. Der zweite Kajakfahrer wollte zu Hilfe kommen, wurde jedoch von der starken Strömung mitgerissen und abgetrieben.
Beim Eintreffen der ersten Canyoningmannschaft befand sich eine Person verletzt im Kajak auf der gegenüberliegenden Bachseite. Die Canyoningretter konnten ihn samt Kajak sicher über das Wasser auf die richtige Uferseite bringen. Dort wurde er von der Landmannschaft medizinisch erstversorgt.
Der anschließende Abtransport gestaltete sich anspruchsvoll: Mithilfe einer Trage und eines Flaschenzugsystems wurde die Person über die steile Böschung aus dem Bachbett hinauf zum Weg gezogen. Aufgrund der zahlreichen Umlenkungen und der hohen Reibung war dies körperlich sehr intensiv, das eingesetzte System funktionierte jedoch einwandfrei.
Der zweite Kajakfahrer wurde rund 100 Meter flussabwärts entdeckt. Er war unter einem Baum im Wasser eingeklemmt und verhängt. Die Canyoningretter konnten ihn aus der gefährlichen Lage befreien und anschließend durch das Wasser zu einer sicheren Stelle bringen. Dort wurde seine Schulterverletzung versorgt sowie der Wärmeerhalt sichergestellt.
Der weitere Abtransport erfolgte gesichert über das steile Gelände bis zum Sammelpunkt.
Dank der guten Zusammenarbeit aller eingesetzten Kräfte konnten beide Personen rasch lokalisiert, versorgt und sicher geborgen werden.
Vielen Dank an Thomas für die Organisation dieser kreativen Übung!
Im Rahmen der Übung wurden an drei Stationen verschiedene sommerliche Technikthemen intensiv trainiert:
Ziel der Ausbildung war es, die Abläufe zu festigen, verschiedene Systeme zu vergleichen und die Handlungssicherheit im Einsatz weiter zu erhöhen.
Ein besonderer Dank gilt Wolfi, Alex und Christof B. für die Vorbereitung und Durchführung der Stationen.
Im Anschluss ließ man den Ausbildungstag gemütlich ausklingen: Anlässlich der 30. Geburtstage von Fabian und Tobi gab es Hotdogs – mit selbst gebackenem Brot von Fabian und Würstchen von Tobis eigenen Rindern.
Im Bereich Engenloch kam es im Rahmen einer Übung zu folgendem Szenario:
Ein Fischer stürzte auf der Bolgenach-Seite ab und zog sich dabei eine Beinverletzung zu. Eine zweite Person, die den Unfall vom Wanderweg auf der Hittisauer Seite aus beobachtete, wollte Hilfe leisten, stürzte jedoch ebenfalls ab und verletzte sich an der Schulter.
Die Bergung der erstverletzten Person erfolgte mittels Seilbahn über die Bolgenach. Zu Beginn gestaltete sich die Suche nach einem geeigneten Standort für den Aufbau schwierig. Dunkelheit sowie das starke Rauschen des Baches erschwerten die Kommunikation zusätzlich.
Nach Auswahl eines passenden Standortes konnte die Seilbahn mithilfe der Wurfleine zügig und effizient aufgebaut werden. Die anschließende Bergung verlief erfolgreich.
Im Zuge der Übung wurden auch wichtige Erkenntnisse gewonnen:
Bei steilen Seilbahnen kann ein zusätzlicher Gegenzug erforderlich sein, um die Laufkatze in Position zu halten. Bei der Verwendung des Petzl Maestro als Abseil- bzw. Rücklaufsperrgerät sollte
das Seil idealerweise in einem Winkel von 180° umgelenkt werden, um eine optimale Funktion zu gewährleisten.
Danke an Mathias A. für die Organisation dieses spannenden Heimabends!
In Kleingruppen wurden verschiedene Inhalte aus Sommerrettungsthemen praxisnah trainiert: Knotenkunde, Aufbau eines Flaschenzugs, aktives und passives Abseilen sowie der Umgang mit der Seilrolle.
Im Anschluss erfolgte die Nachbesprechung der Gebietsübung. Gemeinsam wurde dazu der Filmbeitrag von Ländle TV angesehen und reflektiert.
Am 31. Jänner 2026 fand die Gebietsübung Bregenzerwald bei uns in Hittisau statt. Ein Team aus 5 Personen hat diese Übung bei uns am Hittisberg organisiert. Rund 90 Einsatzkräfte aus dem gesamten Bregenzerwald trainierten dabei unter realitätsnahen Bedingungen eine komplexe alpine Großlage.
Ausgangspunkt der Übung war die Annahme, dass eine deutsche HTL-Schulklasse mit 18 Personen bei der Besichtigung des Funkmasts am Hittisberg in Panik geriet und sich im Gelände verteilte. In kurzer Zeit gingen zahlreiche Notrufe ein, mehrere Personen galten als vermisst oder verletzt.
Ziel war es, komplexe Notlagen mit mehreren Betroffenen strukturiert, effizient und organisationsübergreifend abzuarbeiten. Im gesamten Übungsgebiet wurden vier unterschiedliche Einsatzszenarien aufgebaut:
An der Übung eingebunden waren:
Die Einsatzleitung wurde im Feuerwehrhaus Hittisau eingerichtet. Besonderes Augenmerk lag auf klarer Führungsstruktur, Kommunikation über Digitalfunk sowie dem Zusammenspiel der einzelnen Organisationseinheiten.
Im Anschluss an die Übung wurden die einzelnen Szenarien direkt vor Ort analysiert und anschließend gemeinsam nachbesprochen
Der kameradschaftliche Ausklang bot Gelegenheit zum Austausch und zur Reflexion.
Ein besonderer Dank gilt unserem Organisationsteam Wolfi, Tobi, Alex, Mathias A. und Christiane sowie auch der Feuerwehr Hittisau, allen voran Patrik Hiller für die Unterstützung und Bereitstellung der Räumlichkeiten.
Solche Übungen sind ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Arbeit. Sie stellen sicher, dass im Ernstfall jeder Handgriff sitzt – für die Sicherheit der Menschen in unserer Region.
Bilder in der Galerie.
Beitrag von Ländle TV.
Als Vorbereitung auf die große Gebietsübung am 31.01. führten wir einen Winter-Übungstag am Hittisberg durch. Ziel war es, das Übungsgelände kennenzulernen, mögliche Einsatzszenarien zu besprechen und unsere Abläufe weiter zu festigen.
Ab 09:00 Uhr wurde in Kleingruppen im gesamten Bereich des Hittisbergs geübt. Dabei standen unter anderem folgende Inhalte auf dem Programm:
Orientierung und Erkundung des Geländes
Zugangs- und Anmarschwege
Gesichertes Bewegen sowie Abseilen im Wald
Kleine Bergungen aus steilem Gelände
ORDA-Training
Digitalfunk
Durchsprechen möglicher Szenarien für die kommende Gebietsübung
Gegen 13:30 Uhr trafen sich alle Gruppen am Genabend. Dort wurde eine gemeinsame Bergeübung mit 2–3 Personen vom Ostgrat durchgeführt.
Ein herzlicher Dank an Alex! Bilder in der Galerie.
Im Rahmen eines Heimabends stand bei unserer Ortsstelle sowohl Ausbildung als auch Kameradschaft im Mittelpunkt. In 3 Gruppen haben wir uns gezielt mit neuen Systemen und Geräten vertraut gemacht.
In der ersten Station wurde der neue Digitalfunk behandelt. Dabei ging es um die Grundlagen des neuen Funksystems, dessen Bedienung sowie die praktische Anwendung im
Einsatzfall.
Die zweite Station beschäftigte sich mit BRIS, dem neuen System der Bergrettung. Inhalte waren die Funktionen und Möglichkeiten.
In der dritten Station stand das ORDA im Fokus. Hier wurden die neuen ORDA-Geräte vorgestellt und deren Funktionen sowie die richtige Handhabung praxisnah erklärt.
Nach dem Ausbildungsteil ging der Heimabend in eine kleine Weihnachtsfeier über. Unsere Altbergretter Christoph und Seppl sorgten dabei für das leibliche Wohl und verwöhnten uns kulinarisch mit Bergrettungs-Kässpätzle und Salat. Abgerundet wurde der gemütliche Abend mit Mandarinen und Nüssen.
Ein herzliches Dankeschön an Dominik und Tobi für die Organisation des Heimabends.
Ein ganz besonderer und herzlicher Dank gilt unseren Altbergrettern Christoph und Seppl – schön, dass ihr dabei wart und uns mit eurer Unterstützung und Gastfreundschaft verwöhnt habt!
6 Alpinausbilder unserer Ortsstelle nahmen an dieser spannenden Übung teil. Bericht auf ORF.at sowie ein Beitrag auf Vorarlberg Heute. Bilder in der Galerie.
In fünf Gruppen durchliefen wir insgesamt sieben spannende Stationen, bei denen Theorie und Praxis perfekt kombiniert wurden.
Auf dem Programm standen:
Ein großes Dankeschön an Simson und Günter für die Organisation dieses interessanten, informativen und lehrreichen Tages und an das gesamte San-Team inklusive Simon Marxgut von der Rettung Egg für die kompetente Betreuung, und an Seppl für die Organisation der Räumlichkeiten in der Mittelschule. Bilder in der Galerie.